Destinationen nachhaltig entwickeln

Fundierte Strategie, starke Partner, gesicherte Finanzierung

Online-Kurs für Kommunen, DMOs und Touristiker 

Wie Destinationen mit den GSTC-Kriterien, klugen Beteiligungsprozessen und passenden Fördermitteln eine Tourismusentwicklung gestalten, die Gästen, Bevölkerung und Natur gleichermaßen dient!

Warum Nachhaltigkeit über die Zukunft Ihrer Destination entscheidet

 

Nachhaltiger Tourismus ist weit mehr als Mülltrennung im Hotel oder ein Fahrradverleih. Er ruht auf drei gleichwertigen Säulen: Ökologie, Soziales und Wirtschaft. Wer nur eine davon im Blick hat, gefährdet auf Dauer die anderen.

Destinationen, die ihre Entwicklung bewusst steuern, beugen Überlastung vor, sichern die Akzeptanz in der Bevölkerung und stärken ihr Profil im Wettbewerb. Das gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern mit einer klaren Strategie.

Vielleicht kennen Sie das

        • Sie spüren, dass Nachhaltigkeit für Ihre Destination wichtig wird, wissen aber nicht, wo Sie bei all den Kriterien, Siegeln und Kennzahlen anfangen sollen.
        • Beteiligungsprozesse ziehen sich hin, Zielkonflikte zwischen Gastgebern, Naturschutz und Bevölkerung blockieren gute Ideen.
        • Für Projekte fehlt das Geld, und der Weg durch die Förderlandschaft von LEADER bis EFRE erscheint undurchsichtig.

        Seit dem 27. September 2026 gilt zudem die EmpCo-Richtlinie. Pauschale Aussagen wie „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ sind ohne belastbaren Nachweis verboten, auch in der Kommunikation von Destinationen.

        Genau hier setzt dieser Kurs an

         

        Viele Kommunen merken erst, dass sie gegensteuern müssen, wenn sich die Bevölkerung beschwert oder die Infrastruktur sichtbar überlastet ist. Das ist reagieren, nicht vorbeugen – und das Nachsteuern wird teuer.

        Dabei liegen die Werkzeuge längst bereit: die GSTC-Kriterien als Orientierung, kostenlose Systeme wie das EU-Indikatorensystem ETIS für das Monitoring und Förderprogramme, die gerade kleinteilige Projekte möglich machen.

        Dieser Online-Kurs zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie daraus eine tragfähige Strategie entwickeln. Er führt Sie von der ehrlichen Bestandsaufnahme über die Einbindung aller Akteure und die Finanzierung bis zur glaubwürdigen Kommunikation.

        Über mich – TOURIMAR

        Ich bin Birgit Krüger – Diplom-Kauffrau für Tourismus, GSTC-zertifiziert für Nachhaltigkeit und zertifizierte Online-Marketing-Managerin.

        Seit über 25 Jahren arbeite ich im Tourismus und Destinationsmanagement, zuletzt als Geschäftsführerin einer maritimen Region. Ich habe selber Beteiligungsprozesse moderiert, LEADER-Projekte begleitet und erlebt, was gelingt und woran gute Ideen scheitern können. Genau diese Praxiserfahrung gebe ich in diesem Kurs weiter.

        Der Kurs passt, wenn Sie

         

        • in einer DMO, einer Tourismusorganisation oder einer Kommune für die touristische Entwicklung verantwortlich sind
        • eine Nachhaltigkeitsstrategie für Ihre Destination aufbauen oder weiterentwickeln wollen
        • eine Zertifizierung Ihrer Destination prüfen oder vorbereiten
        • Fördermittel für touristische Projekte einwerben möchten

        Die 6 Module des Kurses

        In meinem Online-Kurs führe ich Sie in 6 Modulen Schritt für Schritt durch die Praxis: Bestand aufnehmen, handeln, Menschen einbinden, zertifizieren – und darüber sprechen.

        Modul 1 – Grundlagen nachhaltiger Destinationsentwicklung
        Die drei Säulen, die GSTC-Kriterien und die Zertifizierungen für Destinationen – mit Praxisbeispielen.

        Modul 2 – Status quo analysieren
        Overtourism-Indikatoren, Monitoring mit ETIS sowie SWOT- und Marktanalyse – inklusive Selbsttest für Ihre Destination.

        Modul 3 – Stakeholder & Beteiligungsprozesse
        Die richtigen Akteure an den Tisch holen, Zielkonflikte moderieren und aus einem gescheiterten Beteiligungsprozess lernen.

        Modul 4 – Destinationsstrategie entwickeln
        Von der Analyse zum Handlungsplan: Profil, Besucherlenkung, Mobilität, Radtourismus, regionales Erbe, Barrierefreiheit, Klimaanpassung und Personal.

        Modul 5 – Finanzierung & Förderung
        EU-, Bundes- und Landesprogramme im Überblick – mit LEADER-Praxisbeispiel und Fördermittel-Checkliste.

        Modul 6 – Kommunikation nach außen
        Glaubwürdig und rechtssicher kommunizieren, Storytelling für Destinationen und Online-Marketing.

        Abschluss: Mein Destinationsentwicklungsplan
        Ihr persönlicher Plan aus den Ergebnissen aller sechs Module.

        Was der Kurs Ihnen bietet

        Praxis aus erster Hand
        Echte Beispiele aus deutschen Destinationen, einschließlich eines offen erzählten gescheiterten Beteiligungsprozesses.

        Die GSTC-Kriterien verständlich erklärt
        Alle 33 Destinationskriterien in eigenen Worten, jeweils mit Verweis auf die passende Lektion.

        Werkzeuge für Analyse und Monitoring
        Overtourism-Ampel, ETIS-Indikatoren und SWOT-Analyse – mit einem pragmatischen Einstieg über vorhandene Daten.

        Moderation von Zielkonflikten
        Bewährte Techniken, um Gastgeber, Naturschutz, Politik und Bevölkerung an einen Tisch zu bringen.

        Wegweiser durch die Förderlandschaft
        LEADER, EFRE, Interreg und nationale Programme: wer entscheidet, was gefördert wird und welcher Weg zu Ihrem Projekt passt.

        Arbeitsmaterialien zum direkten Anwenden
        Selbsttest, Fördermittel-Checkliste und Ihr Destinationsentwicklungsplan als Workbook.

        „Eine Destinationsstrategie trägt nur, wenn sie nicht im Alleingang entsteht. Die besten Projekte, die ich erlebt habe, kamen aus der Region selbst.“

        Birgit Krüger, TOURIMAR

        Was Sie nach dem Kurs besser machen

        • Sie wissen, wo Ihre Destination heute steht, und erkennen Überlastung, bevor sie zum Problem wird.
        • Sie bauen ein Monitoring auf, das mit vorhandenen Daten startet und Schritt für Schritt wächst.
        • Sie binden alle relevanten Akteure ein und moderieren Zielkonflikte souverän.
        • Sie leiten aus Ihrer Analyse klare Handlungsfelder und eine Positionierung am Markt ab.
        • Sie finden die passenden Förderprogramme für Ihre Projekte, auch für kleine.
        • Sie kommunizieren Ihre Erfolge glaubwürdig und im Einklang mit der EmpCo-Richtlinie.
        • Sie halten Ihren Destinationsentwicklungsplan in der Hand, der Ihre Ergebnisse zu einem konkreten Fahrplan bündelt.

        Ihre Vorteile

         

        • Lernen im eigenen Tempo: Online, jederzeit und ohne feste Termine – passend zu einem vollen Arbeitsalltag.
        • Strukturierte Lektionen: Jede Lektion endet mit einer Zusammenfassung in Stichpunkten.
        • Direkt anwendbar: Der Selbsttest lässt sich in ein bis zwei Stunden ausfüllen und liefert sofort eine erste Standortbestimmung.
        • Aus der Praxis für die Praxis: Entwickelt von einer ehemaligen Geschäftsführerin einer Destinationsorganisation.
        • Aktueller Stand: Berücksichtigt die EmpCo-Richtlinie von 2026 und aktuelle Zahlen, etwa aus der ADFC-Radreiseanalyse 2025.
        • Einmaliger Preis: 299 € ohne Abo und ohne versteckte Kosten.

        FAQ

        Ab wann ist der Kurs verfügbar?
        Der Kurs ist ab November 2026 erhältlich.

        Brauche ich Vorwissen?
        Grundkenntnisse im Tourismus sind hilfreich. Der Kurs beginnt jedoch mit den Grundlagen und schafft zuerst eine gemeinsame Sprache, sodass sich auch Quereinsteiger in Kommunen gut zurechtfinden.

        Bereitet der Kurs auf eine Zertifizierung vor?
        Er gibt Ihnen einen Überblick über die Zertifizierungen für Destinationen und erklärt alle GSTC-Kriterien. Eine Zertifizierung selbst ersetzt er nicht, aber er schafft eine solide Grundlage dafür.

        Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
        Sie lernen in Ihrem eigenen Tempo. Für den Selbsttest sollten Sie ein bis zwei Stunden einplanen.